Ich wache jeden Morgen um ca. 5 Uhr auf – ja, das ist verdammt früh aber auch verdammt gut, die beste Zeit – für mich.

Ich genieße die ersten Stunden des Tages immer ganz besonders. Nach einer kleinen Yoga oder Fitnesseinheit mit anschließender Meditation, genieße ich meinen ersten Kaffee im Garten, bevorzugt im Sommer aber auch im Winter gibt es gute Tage – nur der Kaffee wird dann so schnell kalt:-)

Es gibt nur die Stille und mich und diese wunderbare Luft am frühen Morgen, die ich ganz tief einatme. Ich liebe es wach zu sein, wenn die Stadt noch schläft. Früher bin ich um diese Zeit gejoggt, das war auch wunderbar…damals habe ich es geliebt zu sehen wie die Stadt erwacht.

Es gibt so vieles was der frühe Morgen mir schenkt und natürlich allen anderen die schon wach sind:

Klarheit.

Es gibt nichts zu tun, niemand will was…keine Anrufe – keine Mails – Whats up oder was es sonst noch so gibt. Zeit den Kopf klar zu bekommen. Ich „muss“ garnichts – eigentlich noch nicht einmal denken…

Um 5 Uhr morgens bin nur ich da!

Kreativität und Erfolg

Viele Top Manager stehen um 5 Uhr morgens auf. Sie arbeiten bevor der Tag erwacht und können so Ihre gesamte Konzentration auf das legen was sie Tun ohne Ablenkung. (Angeblich zieht der frühe Morgen den Erfolg an. Ich glaube, so abwegig ist das garnicht.)

Nun, ich konzentriere mich auch – nur nicht um Top Manager zu werden 🙂 Ich richte meinen Fokus voll und ganz auf meine eigene Person. Ich genieße den Augenblick….

Kann man Frühaufsteher werden?

Einige werden sagen nein – niemals….nun, wenn Du nicht möchtest – brauchst Du es ja auch nicht….

Wer es aber gerne möchte, kann natürlich auch Frühaufsteher werden. Wie so viele Dinge im Leben – die man erreichen kann, wenn man es wirklich will.

Tipp 1:

Es reicht schon 14 Tage lang jeden Morgen immer zur selben Zeit aufzustehen, also um 5 Uhr. Zu Bett geht man immer erst, wenn man müde ist. Alles wird sich einpendeln so wie es individuell richtig ist. Körper und Geist lernen an dieser Routine.

Wenn der Wecker klingelt ist es Zeit für einen neuen Automatismus. Was hast Du bisher ganz automatisch getan wenn der Wecker klingelte? Vielleicht die Snooze Taste gedrückt und wieder umgedreht? Ab sofort benötigst Du eine andere Strategie um dieses alte Muster zu durchbrechen. Was könntest Du anderes tun wenn der Wecker klingelt?

Es geht darum, dass Du Dich neu konditionierst, also das Ereignis *Wecker klingelt* mit einer neuen Handlung verknüpfst – am Besten dem Aufstehen 🙂

Aber was das Wichtigste an der neuen Konditionierung ist…..Du brauchst einen Grund um so früh aufzustehen. Einen richtigen… richtigen Grund – so das Du dafür brennst….

Tipp 2:

Dabei geht es nur um die reine Konditionierung. Nimm Dir einfach einen Sonntag oder irgendeinen anderen freien Tag für Dein Training.

Überlege Dir eine Handlung, die Du ab sofort direkt dem Weckerklingeln anschließen möchtest.

  • Wecker aus und fünf mal in die Hände klatschen…
  • Wecker aus und alle Viere zur Decke strecken…
  • Wecker aus und „Im are the Champion“ singen…

Spass – mach was sinnvolles 🙂
(Danach recke und strecke Deinen ganzen Körper, bewege jedes Gelenk und stehe auf)

Nachdem Du einen Plan für Deine Konditionierung hast, lege Dich ins Bett und stelle Deinen Wecker so, dass er in fünf Minuten klingelt, schließe Deine Augen, stell Dir vor, es ist frühmorgens.

Und dann, wenn der Wecker klingelt, hau drauf – mach Deine neue Morgenroutine und steh danach sofort auf.

Das Ganze ein paar Mal wiederholen. So verknüpft Dein Gehirn den bimmelnden Wecker mit der neuen Handlung und Du kannst ohne Mühe fit und erholt aufstehen.

Und nun noch einmal zum GRUND:

Du brauchst einen starken Grund um altes Verhalten zu verändern, das gilt für jedes automatisierte Verhalten. Ohne Grund haben wir keine Energie für Veränderung.

Also was wäre Dein Grund?

Bild von: Alexas_FotosPixabay

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