Jeder unserer Gedanken hat eine Auswirkung auf unseren Körper.

Wir denken und es werden Hormone ausgeschüttet unsere Motorik, Kreislauf und Hormone verändern sich.

Jede Gefühlslage verändert auch unsere Körpersprache, dass kann man besonders bei depressiven Menschen beobachten. Ein depressiver Mensch geht gebückt und eher schleppend, redet langsam und leise, die Atmung ist flach. Es gibt immer weniger Mimik bis hin zu einer versteinerten Maske. Depressive Menschen tragen eine schwere Last auf den Schultern und das kann man auch sehen.

Ganz das Gegenteil sehen wir in der Körpersprache, wenn ein Mensch glücklich bis euphorisch ist. Glückliche Menschen gehen aufrecht, ja sie schweben fast mit einem ständigen Lächeln im Gesicht. Die Atmung geht bis tief in den Bauch, die Stimme ist voller Kraft und in der Regel redet ein glücklicher Mensch auch viel…..Ein glücklicher Mensch ist energiegeladen und selbstbewusst.

Und dies alles geschieht automatisch….Die Veränderung in der Körpersprache basiert auf unseren Gedanken….

Ein kleiner Test?

So tun als ob

Tu einfach mal so als wärest Du ganz furchtbar traurig, setze Dich ruhig irgendwo hin und beobachte was geschieht…

Beobachte Deine Körpersprache – was geschieht?

  • Mit Deinem Brustkob
  • Deinen Schultern
  • Deiner Mimik
  • Deiner Atmung
  • etc.

Und nun stelle Dir vor Du bist unglaublich glücklich – so richtig richtig glücklich – was geschieht?

Spürst Du wie Du Dich automatisch aufrichtest? Wie Du freier atmest und lächelst? Kannst Du Dir vorstellen das Gefühl von Glück aufzubauen und trotzdem in der traurigen Körperhaltung zu bleiben? Fühlt sich das nicht vollkommen verkehrt an? Oder umgekehrt, kannst Du in der glücklichen Körpersprache bleiben und traurige Gedanken haben? Wie fühlt sich das an?

Es gibt Erkenntnisse darüber, dass depressive Menschen sich durch körperliche Bewegung (an der frischen Luft) und eine aufrechte Körperhaltung von ihren Depressionen befreien können. Sie verhalten sich entgegengesetzt ihrer depressiven Gefühle. Sie tun als ob…..

Fakt ist, wenn wir die Verantwortung übernehmen, können wir durch Veränderung unserer Körpersprache unser Wohlbefinden steigern.

  • wir können uns positive Gedanken machen
  • wir können unsere Körperhaltung ändern
  • Entspannungsübungen/Meditation einsetzen

Je länger wir uns so verhalten, desdo eher werden wir ganz automatisch unsere Stimmung verändern, da sich unsere Seele mit der Zeit auf unseren Körper einstellt.

Seele und Körper haben immer das Bestreben, in Einklang zu kommen.

Ist dies geschehen befinden wir uns in Balance.

Tipps:

  • Schließe Deine Augen und gehe mit Deiner Phantasie in eine schöne positive Erinnerung. Erlebe diese Situation mit all Deinen Sinnen. Straffe Deinen Körper, richte Dich auf und bleibe in dieser schönen Erinnerung bis Du das Lächeln spürst, dass sich ganz langsam seinen Weg sucht. Dann bleibe dort…..solange Du magst und genieße Deine Gefühle und Deinen Körper.
  • Suche Dir gezielt Filme und Literatur, die Dich zum Lachen bringt. Lächeln und Lachen setzen biologische Prozesse in Gang, die Dich veranslassen, Dich besser zu fühlen.
  • Wenn Du aus einem niedergeschlagenen Zustand heraus möchtest, dann ändere Deine Körperhaltung. Richte Dich auf, ziehe die Schultern zurück und atme tief ein und aus. Tu so als wärest Du schon in dem gewünschten Zustand und Du wirst spüren wie sich Deine Gefühlswelt verändert.

Pass auf Dich auf….
Jeanette

Quelle: Dr. Doris Wolf

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