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Gesprächstherapie nach Rogers

"Gefühle werden oft unterdrückt"



Gerade in der heutigen Zeit haben viele Menschen das Gefühl, funktionieren zu müssen. Im Beruf, in der Familie und in vielen anderen Bereichen wird erwartet, dass Regeln eingehalten werden - auch gegen die eigenen Vorstellungen. Gefühle wie Wut, Aggression oder Trauer, die sich daraufhin entwickeln, werden vom Klienten oft nicht wahrgenommen oder verdrängt, weil sie eben nicht "erwünscht" sind. So entsteht langsam ein Leidensdruck, der oft lange nicht wahrgenommen wird und sich dann in Burnout-Syndromen oder Depressionen, Ängsten und Phobien Bahn bricht.

Die Erfahrung, die der Klient in der Gesprächspsychotherapie macht, nämlich bedingungslos angenommen zu werden, mit allen Stärken und Schwächen, einfach in seiner Gesamtheit als Mensch, kann den Heilungsprozess in Gang bringen.

Es ist die Beziehung, die heilt

Im Laufe des Therapieprozesses setzt eine Veränderung ein, d. h. der Klient kann allmählich akzeptieren, was ist, und dies in seine Vorstellung vom eigenen Selbst integrieren. Das geschieht in eben jener wertungsfreien und annehmenden Beziehung zwischen Klient und Therapeut. "Es ist die Beziehung, die heilt..."

Ziel der Gesprächstherapie ist ein reifes Verhalten seitens des Klienten. Wahrzunehmen und zu akzeptieren, was ist, "Selbst"-Bewusstsein" zu entwickeln - im wahrsten Sinne des Wortes. Zugang zu den eigenen Gefühlen zu bekommen und dazu zu stehen, auch zu Trauer, Aggression, Wut und ähnlichen, nicht "erwünschten", Emotionen. Den Mut zu entwickeln, sich nicht mehr zu verstellen, sondern die eigene Wahrhaftigkeit zu leben im Hier und Jetzt.

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